Download PDF by Julius Stettenheim: Wippchens charmante Scharmutzel

By Julius Stettenheim

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Ich muß es mir hinter meinem Rücken nachsagen, daß ich dem Amor nie über die Schnur haue. Da kommt ein Rekrut singend aus dem Zelt, der sich anwerben ließ, Bergknappen aus dem Kaukasus treten auf und spielen einen Wal33 zer. Alsbald beginnt ein kleiner Terpsichore, und alles tanzt. Mittendrin erscheint ein Kapuziner und predigt eine sehr wütende Gardine, bis es den Soldaten zuviel wird und sie den Philippicus fortjagen. Kaum ist dies geschehen, so bringen Arkebusiere, Dragoner und andere den Bauern, der mit falschen Würfeln Karten gespielt hat.

Unser Verlust ist dagegen nur gering. Freilich, freilich, die Bomben, die wir in die Stadt schossen, sind für immer verloren. – Morgen bombardieren wir Anapa, wohin wir heute noch in den Neptun stechen. 51 Herrn Wippchen in Bernau Wir finden es begreiflich, daß Sie sich, wie Sie uns schreiben, nicht an den Gedanken gewöhnen mögen – wir zitieren Ihre Worte –, ohne Sang und Tanz vom Tapet zu verschwinden. Aber welchen »Sang und Tanz« wählen Sie? Sie melden den Lesern Ihre standrechtliche Erschießung!

Von der Kirchenmaus kann ich nicht leben. W. Schipkapaß, 5. September 1877 Das Plevna-Jubiläum, zur Feier der fünfundzwanzigsten Schlacht bei Plevna, verlief dem seltenen Fest angemessen. Die russischen Offiziere dort, die türkischen hier, oder umgekehrt, versammelten sich, vom herrlichsten Kanonendonner begünstigt, in einer festlich geschmückten Batterie, stießen mit den Toasten an und drückten sich unzählige Hände. Es ist ihnen diese Freude schon zu gönnen. Fünfundzwanzig Schlachten in fünfundzwanzig Tagen!

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